18.2.: Die „Primaries“ der Euro-Gegner

Auf der Berliner Konferenz fällt eine Vorentscheidung über eine mögliche Wahlalternative der Euro-Gegner

Viele Kritiker des Geldwahnsinns schauen derzeit auf die USA, auf die Vorwahlen („Primaries)  der reublikanischen Partei. Kann sich der libertäre Ron Paul, der als einziger das Papiergeldsystem und die wundersame Geldvermehrung der Federal Reserve (zum Nutzen der Privatbanken!) kritisiert, durchsetzen? Nach zwei Durchgägen liegt er auf einem guten zweiten Platz…

Doch vielleicht sollten wir uns auch um unsere eigenen deutschen Angelegenheiten kümmern? Kann es hier eine Wahlalternative für Euro-Kritiker geben? Nach dem Scheitern der Euro-Rebellen in der FDP ist klar, dass etwas Neues her muss. Drei Formationen stehen in den Startlöchern: Die „Freien Wähler“, die in Bayern mit zehn Prozent im Landtag sitzen und seit kurzem von Hans-Olaf Henkel unterstützt werden; die „Bürger in Wut“ mit ihrem Frontmann Jan Timke, mit Abgeordnete in der Bremer Bürgerschaft vertreten; und die „Partei der Vernunft“ von Oliver Janich, die sich am stärksten an Ron Paul orientiert.

Diese drei Parteien haben wir am Vormittag der Konferenz zu einer Podiumsdiskussion eingeladen „Brauchen Euro-Kritiker eine Wahlalternative?“. Wir sind mit Hans-Olaf Henkel im Gespräch, ob er dieses Podium durch ein Hauptreferat einleitet. Das ist der erste bundesweite Austausch der drei konkurrierenden Formationen. Man darf gespannt sein: Wer präsentiert sich besser? Können sich die dei untereinander vielleicht auf EINE Kandidatur einigen?

Nach der Debatte, beim Hinausghen zur Mittagspause, wird jeder Konferenzteilnehmer sein Kreuzchen machen können. Die Frage auf dem Abstimmungszettel wird sein: „Welche Partei würden Sie beim nächsten bundesweiten Urnengang wählen?“ Freie Wähler? Bürger in Wut? Partei der Vernunft? Eine andere Partei? Gar keine Partei?

Diese Probeabstimmung wird allen Beteiligten, vor allem auch den verschiedenen Parteien, Aufschluss über künftige Wahlchancen geben und dürfte die Weichen stellen, ob auch in Deutschland eine populäre Alternative entstehen kann – und wer dabei die Akzente setzt. Deswegen: Nutzen Sie Ihre Möglichkeiten, die Entstehung einer solchen Wahlalternative zu beeinflussen! Kommen Sie zu unserer Konferenz und stimmen Sie mit ab! Jetzt gleich anmelden!

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Ein Gedanke zu „18.2.: Die „Primaries“ der Euro-Gegner

  1. Hier scheinen offene Diskussionen ja erwünscht zu sein. Wenn das die politische Alternative zum EU-Europa der Kommissare ist, Herr Elsässer…

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